Alles, was Sie wissen müssen: Antworten auf die häufigsten Kundenfragen

FAQ: Trocknung

Technik & Ablauf

Bei der Raumtrocknung wird mit einem Luftentfeuchter Feuchtigkeit aus der Raumluft gezogen.
Die Luft wird dabei angesaugt, gekühlt (Kondensation) oder über ein Trocknungsmittel geführt (Adsorption), sodass das enthaltene Wasser aufgefangen oder abgeführt wird.
Die trockene Luft nimmt dann neue Feuchtigkeit aus den Bauteilen auf.

Bei einem Wasserschaden unter dem Estrich kommen spezielle Geräte zum Einsatz, die Luft durch Saugen (Unterdruckverfahren) durch die Dämmschicht leiten.
So wird die Feuchtigkeit unter dem Boden gezielt entfernt.

Das hängt von der Wassermenge, den betroffenen Materialien und der Bausubstanz ab.
In der Regel dauert eine technische Trocknung 10 bis 21 Tage.
Eine genaue Einschätzung gibt unser Fachpersonal nach der ersten Messung.

In vielen Fällen – ja, insbesondere bei Raumtrocknung.
Bei Bodentrocknungen kann es durch Lärm, Wärme und Schläuche zu Einschränkungen kommen.
In sensiblen Fällen ist eine vorübergehende Auslagerung sinnvoll.

Geräte & Stromverbrauch

Ja. Die Geräte sind für den Dauerbetrieb ausgelegt.
Eine durchgehende Trocknung beschleunigt den Prozess und spart langfristig Kosten.

Das Gerät kann sich automatisch ausschalten, wenn:

  • die gewünschte Luftfeuchtigkeit erreicht ist (Hygrostat)

  • der Wasserbehälter voll ist oder der Behälter nicht korrekt eingesetzt wurde

  • die Raumtemperatur zu hoch ist

Bitte prüfen Sie den Wasserbehälter.
Ein kurzzeitiges Stoßlüften (2–5 Minuten) ist in Ordnung; anschließend sollten die Fenster wieder geschlossen werden.

Alle Trocknungsgeräte sind mit geeichten Stromzählern ausgestattet.
Die Abrechnung erfolgt je nach Fall:

  • Bei Versicherungsschäden meist direkt über die Versicherung bzw. die Hausverwaltung erstattet Ihnen anschließend die Kosten.

  • Bei Selbstzahlern nach tatsächlichem Verbrauch.

Ja – die Geräte erzeugen hörbaren Luftstrom und geben Wärme ab.
Wir empfehlen, Türen zu schließen und auf empfindliche Haustiere oder Elektronik zu achten.

Wasser & Trocknungsfortschritt

Nicht unbedingt.
Ein leerer Behälter kann bedeuten:

  • das Gerät nicht richtig arbeitet

  • die Luft bereits sehr trocken ist

  • die Restfeuchte nur noch sehr langsam abgegeben wird

Eine Feuchtigkeitsmessung durch unser Team gibt Aufschluss.

Feuchtigkeit in Estrich, Wänden oder Dämmschichten kann über längere Zeit kontinuierlich austreten.
Das ist kein Grund zur Sorge, sondern zeigt, dass der Trocknungsprozess noch aktiv ist.

Da Räume nie zu 100 % hermetisch abgeriegelt sind, strömt weiterhin normale, feuchte Luft in die Trocknungsräume, welche sich dann durch die Trocknung in Form von Kondenswasser im Behälter zeigt.

  • regelmäßig prüfen (je nach Luftfeuchtigkeit täglich)

  • das Gerät muss dafür nicht abgeschaltet werden, sondern schaltet sich automatisch ab

  • das Wasser entsorgen

  • den Behälter wieder korrekt einsetzen

Kosten & Versicherung

In vielen Fällen übernimmt die Gebäude- oder Hausratversicherung die Kosten.
Wir unterstützen Sie gerne mit der Dokumentation und Abwicklung.

Bei Selbstverschulden oder nicht versicherten Schäden erfolgt die Abrechnung direkt mit Ihnen.

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